Wir machen Fenster und Türen wertvoll.

Die SIEGENIA GRUPPE bietet ein breites Spektrum an Produkten, die Fenster und Türen wertvoll machen. Mit den Produktgruppen TITAN, ALU und PORTAL sowie AERO und DRIVE zählt das Unternehmen zu den weltweit führenden Anbietern von Beschlag-, Lüftungs- und Gebäudetechnik. KFV deckt darüber hinaus das gesamte Feld moderner Schließsysteme für Türen ab. Das Komplettangebot wird abgerundet durch die SIEGENIA-AUBI Sicherheits-Service GmbH, die sich mit Produkten und Serviceleistungen zu Einbruchschutz und Fensterreparatur positioniert. Alles zusammen ergibt ein leistungsfähiges Produktportfolio für Verarbeiter, Planer und Architekten – von der Beschlagtechnik für Fenster und Fenstertüren über gebäudetechnische Lösungen für Hausautomation und Einbruchschutz bis hin zu Wand- und Fensterlüftern, Mehrfachverriegelungen sowie Fluchttür- und Automatikverschlüssen.

1914


Am 6. April 1914 gründet Wilhelm Jäger (1914 - 1937) in Kaan-Marienborn das "Press- und Stanzwerk Kaan-Marienborn"

1919


Nach Kriegsende tritt Schwiegersohn Adolf Frank (1919-1947) als Geschäftsführer in das junge Unternehmen ein, das sich nun JÄGER, FRANK und Co. GmbH nennt. Man beginnt nun, erfolgreich Möbelbeschläge herzustellen. Erfahrungen auf diesem Gebiet hatte der junge Adolf Frank durch seine Ausbildung in der Möbelbeschlagindustrie im In- und Ausland gesammelt.

1937


Die 20er und 30er Jahre sind vom wirtschaftlichen Aufschwung, aber auch von Rückschlägen geprägt, und es erweist sich als richtige Entscheidung von Adolf Frank, der seit 1937 alleiniger geschäftsführender Gesellschafter der in eine Kommanditgesellschaft umgewandelten Jäger-Frank KG ist, die Fertigung Zug um Zug auf das Gebiet moderner Fenster-Lüftungsbeschläge umzustellen.

1937


Nach dem Rückzug Wilhelm Jägers, wird das Unternehmen in die Kommanditgesellschaft JÄGER, FRANK & Co. KG umgewandelt. Adolf Frank ist nun der alleinige geschäftsführende Gesellschafter.

1945


Gemeinsam mit seinem 1945 aus dem Krieg heimgekehrten Sohn Gerhard Frank gelingt es Adolf Frank, das im Krieg stark zerstörte Unternehmen wiederaufzubauen.

1945


Gerhard Frank (1947 - 1988) kehrt aus der Kriegsgefangenschaft zurück und tritt am 1. Juli 1945 in die Firma ein. Mit Innovationsgeist, Weltoffenheit und Beharrlichkeit formt er unter den erfahrenen Augen seines Vaters Adolf Frank den kleinen Familienbetrieb in ein internationales Unternehmen.

1949


1949 werden neue aufzuschraubende Möbelbeschläge vorgestellt, die nicht mehr ins Holz eingelassen werden müssen. Unter anderem den Schrankbeschlag FAMOS und der Bettbeschlag SIEGENIA.

1952


Die Expansion des Unternehmens ist eng mit dem „Wirtschaftswunder“ der Bundesrepublik verbunden und basiert vor allem auf dem Produktprogramm der Fensterlüftungsbeschläge, die unter dem Namen SIEGENIA im In- und Ausland vertrieben werden.

1954


Der erste rechts/links verwendbare Dreh-Kipp-Beschlag erobert 1954 den Markt und verschafft dem Unternehmen einen deutlichen Wettbewerbsvorteil. "Dreh-Kipp" bezeichnet dabei die beiden Funktionen des Fensters, das sich sowohl öffnen als auch zur Raumlüftung kippen lässt.

1955


Nur ein Jahr später folgt der erste verdeckt liegende Dreh-Kipp-Beschlag. Vollständig im Fensterrahmen integriert macht er die Mechanik des Dreh-Kipp-Fensters unsichtbar und wird damit zeitgemäßen architektonischen Anforderungen gerecht.

1955


1955 gilt als das offizielle Geburtsjahr für die Marke SIEGENIA. Der Name – schon seit Kriegsende genutzt – wird beim Deutschen Patentamt als Warenzeichen eingetragen.

1957


Gerhard Frank wird als persönlich haftender Gesellschafter Mitinhaber der Firma SIEGENIA.

1958


Mit dem SIAL wird der erste Spaltlüfter für Fenster mit Betätigung über Hebel und Zugstange auf den Markt gebracht.

1961


Die Beschläge SOLID, DUAL und VARIANT stellen die neue Generation der verdeckten Dreh-Kipp-Beschläge aus dem Hause SIEGENIA dar. Allen drei Beschlägen liegt die verdecktliegende Schubstangen-Mechanik zugrunde. Die Beschlagtypen unterscheiden sich durch den Sitz der Bedienungshebel: auf dem unteren Flügelweitschenkel (VARIANT), über dem Eckgetriebe (SOLID) oder seitlich mittig auf dem Fensterflügel (DUAL).

1962


In den Folgejahren wächst das Unternehmen rasant: 1962 wird ein neues Verwaltungsgebäude in der Eisenhüttenstraße bezogen. Die JÄGER-FRANK KG beschäftigt über 200 Mitarbeiter.

1964


1964 erhält Gerhard Frank – im Todesjahr seines Vaters – für seine zahlreichen Erfindungen die Dieselmedaille in Gold.

1964


1964 können 50 Jahre "Beschläge für die Bau- und Möbelindustrie der Jäger-Frank KG" gefeiert werden.

1966


Die Jäger-Frank KG produziert mit dem LM 1000 den ersten Eingriff Dreh-Kipp-Beschlag für Aluminiumfenster.

1967


Im neuen Industriegebiet Weißtal in Niederdielfen wird das Werk II eröffnet. Hier ziehen die neuen Produktionsanlagen, eine moderne Galvanik und Teile der Verwaltung ein.

1968


Nur zwei montagefertige Bauteile bilden den am Flügelüberschlag liegenden Dreh-Kipp-Beschlag SIEGENIA-COMPACT: das vereinfacht den Anschlag deutlich und verleiht dem Flügel bessere statische Eigenschaften.

1969


Der GLOBAL: Eingriff Dreh-Kipp-Beschlag mir "Rundum-Verriegelung", bestehend aus montagefertigen Bauteilen.

1970


SIEGENIA ist mittlerweile als Marke so bekannt, dass Gerhard Frank sein Unternehmen 1970 in SIEGENIA-FRANK KG umfirmiert.

1970


Für seine unternehmerischen Leistungen erhält er im selben Jahr das Bundesverdienstkreuz am Bande.

1972


Mit der Entwicklung des inzwischen legendären Dreh-Kipp-Beschlages FAVORIT gibt SIEGENIA dem modernen Fensterbau entscheidende Verarbeitungsvorteile. Erstmalig bringt SIEGENIA einen Beschlag auf den Markt, beim dem der Fensterhersteller mit einer überschaubaren Zahl einfach kombinierbarer Beschlagteile in wenigen Montageschritten dem Fenster die Funktion „Drehen und Kippen“ geben kann.

1972


Am 1. April 1972 wird in Eugendorf bei Salzburg (Österreich) die erste Verkaufsniederlassung eingeweiht.

1973


1973 präsentiert SIEGENIA das „Trial-Getriebe“ und setzt damit neue Maßstäbe in der Fensterfertigung: Erstmals kann die Aufnahmetasche für den Schlosskasten des Getriebes mit einem einfachen Bohrvorgang erzeugt und muss nicht mehr zeitaufwändig in den Falz gefräst werden. Sowohl das Bauteilkonzept als auch die Getriebebohrung sind heute allgemeiner Standard bei Dreh-Kipp-Beschlägen.

1974


Anfang 1974 werden das Fertiglager, die Packerei und der Versand in das Werk II nach Wilnsdorf-Niederdielfen verlegt.

1978


Tausende Beschläge verlassen täglich das neue Werk II in Niederdielfen und bald schon werden zusätzliche Produktionshallen erforderlich. Zug um Zug werden bis 1984 die Fertigungshallen in Niederdielfen erweitert. Die beiden Ölkrisen 1973 und 1979 unterbrechen das Wachstum des Unternehmens nur kurz.

1981


Anfang der achtziger Jahre wird das Produktprogramm um Hebe-Schiebe-Beschläge für großflächige Schiebefenster und -türen und Schalldämmlüfter erweitert.

1982


Mit rund 1300 Quadratmetern Nutzfläche wird das neue Sozialgebäude eröffnet. Neben Küche und Speiseraum und einem Schulungsraum im EG sind im Kellergeschoss die Wasch - und Umkleideräume untergebracht.

1983


Der SIEGENIA AEROPAC ist ein leistungsstarker und stromsparender Wandlüfter, der die Belastung durch Straßen-, Schienen- und Flugverkehrslärm draußen lässt und trotzdem für Frischluftzufuhr bei geschlossenen Fenstern sorgt.

1984


In einem weiteren Bauabschnitt wird ein neuer Hallentrakt von 4.000 Quadratmeter Fläche in Betrieb genommen. Auf insgesamt 29.000 Quadratmeter Produktions- und Lagerfläche bieten modernste Fertigungsanlagen die Voraussetzung für gleichbleibende Qualität. Das Unternehmen beschäftigt 700 Mitarbeiter und verfügt über einen Exportanteil von mehr als 20 %.

1987


Die Antwort auf die Forderung nach mehr Wirtschaftlichkeit bei der Montage, nach mehr Bedienungskomfort und mehr Sicherheit ist der PSK-PORTAL. Der erste Parallel-Schiebe-Kipp-Beschlag wird auf dem Markt eingeführt, der Flügelgewichte bis zu 150 kg einfach beiseiteschiebt.

1988


Der Wechsel von der dritten auf die vierte Generation im Jahr 1988 erfolgt unplanmäßig, denn Gerhard Frank verstirbt im Oktober des Jahres nach dreijähriger schwerer Krankheit im Alter von 68 Jahren. Sein Sohn, Wieland Frank, übernimmt mit 29 Jahren das „Zepter“ im Familienunternehmen als geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter.

1989


Im Gefolge der politischen Umwälzungen in Deutschland und Osteuropa nach dem Mauerfall 1989 verstärkt das Unternehmen die Expansion ins europäische Ausland sowie in die Märkte im nahen, mittleren und fernen Osten. Elf Vertriebsniederlassungen entstehen neu und die vorhandenen drei werden ausgebaut.

1989


Weitere Branchenstandards im Sinne einer rationellen Fensterfertigung setzt das Familienunternehmen 1989 mit der Einführung des ersten klemmbaren Dreh-Kipp-Beschlags für Aluminiumprofile.

1994


Die Doppeltopfbohrung für Eck- und Scherenlager in Holzfenstern - bereits in der Kantel eingebracht - erleichtert die Lackierung und vereinfacht die Positionierung der Drehpunktbauteile sowie deren Verschraubung.

1996


Mit dem Umzug der Hauptverwaltung von Kaan-Marienborn in das neue Gebäude in Wilnsdorf-Niederdielfen findet die Zusammenführung von Verwaltung und Produktion in Niederdielfen, dem heutigen Stammsitz, statt. Die zeitlos moderne, außergewöhnliche Architektur des Neubaus wird vom Bund Deutscher Architekten 1997 ausgezeichnet.

1998


Mit dem Erwerb der AUBI Baubeschläge GmbH in Hermeskeil (Rheinland-Pfalz) erweitert Wieland Frank 1998 das Produkt- und Kundenportfolio und schafft damit weitere wichtige Voraussetzungen für das Wachstum des Unternehmens auf den internationalen Märkten.

1998


Aus dem Haus AUBI stammt eine weitere Entwicklung, die heute Branchenstandard ist. Der sogenannte „Flügelheber“, der den Fensterflügel auch dann zuverlässig anhebt, wenn Fenster sich nach dem Einbau im Laufe der Zeit durch das Eigengewicht absenken.

1999


1999 stellt SIEGENIA mit dem ersten Parallel-Abstell-Fensterbeschlag (PAF) eine weitere Innovation vor. Der Fensterflügel kann zum Spaltlüften parallel zum Rahmen abgestellt werden und das Fenster ist auch in der Spaltlüftungsstellung mit Widerstandsklasse RC-2 einbruchhemmend.

2000


Zwischen 2000 und 2004 eröffnet SIEGENIA Werke in China und Polen, um die rasch wachsenden Märkte in Asien und Osteuropa zu bedienen.

2002


Zeitgleich führt das Unternehmen wieder eine Innovation auf dem Markt ein, die den Fertigungsablauf bei der Fensterherstellung revolutioniert: Das Beschlagsystem TITAN iP ermöglicht es erstmals und sehr flexibel, Beschlagkomponenten vor dem Verschweißen oder Verleimen im Profilstäbe oder der Kantel zu montieren.

2003


Fünf Jahre nach dem Erwerb werden die AUBI Baubeschläge GmbH und die SIEGENIA-FRANK KG zur heutigen SIEGENIA-AUBI KG verschmolzen.

2004


2004 ist das Gründungsjahr der SIEGENIA-AUBI Sicherheits-Service GmbH mit Sitz in Reinsfeld, die sich auf Produkte, Lösungen und Serviceleistungen rund um den nachträglichen Einbruchschutz bei bereits eingebauten Fenstern und die Fensterreparatur erfolgreich spezialisiert.

2005


Die Produktgruppe Lüftungstechnik zieht an den Standort Lehnscheid in Wilnsdorf.

2006


2006 übernimmt SIEGENIA mit der KFV Karl Fliether GmbH & Co. KG in Velbert den Marktführer in Deutschland für hochwertige Haustürbeschläge und Schließsysteme. Diese Akquisition rundet das Produktprogramm von SIEGENIA ab und macht das Unternehmen zu einem der führenden Anbieter ganzheitlicher Lösungen und Systeme für die Funktion von Fenstern und Türen und der dezentralen Belüftung von Räumen.

2007


Alle Bauteile, die nicht abgelängt werden, haben die neue „Klick-Kuppelstelle“. Mit dieser Kuppelstelle ist es möglich, Zwischenstücke und Verlängerungen sehr schnell anzuschlagen. Diese Bauteile werden einfach eingeschoben und die Kuppelstelle rastet selbstständig ein.

2008


SIEGENIA-AUBI trägt als weltweit erster Beschlaghersteller das ift Q-Zertifizierungszeichen.

2008


2008 ist das Jahr, in dem der SIEGENIA-KoPiBo (3D-KomfortPilzBolzen) im TITAN AF-Beschlagprogramm seinen Siegeszug antritt. Durch die selbstregulierende Höhenverstellung passt sich der KoPiBo immer optimal an Falzlufttoleranzen an und verringert so den Einstellaufwand erheblich. Fenstermonteure sind begeistert und der Fensternutzer schätzt den hohen Bedienkomfort des leichtgängigen Fensters.

2013


Heute ist jeder der vier deutschen Fertigungsstandorte für die Entwicklung und Produktion eines bestimmten Produktspektrums des breiten SIEGENIA-Produktprogramms verantwortlich, der Fertigungsstandort in Polen übernimmt die in Deutschland nicht mehr rentablen Handmontage-
arbeitsgänge und der Fertigungsstandort in Peking versorgt den chinesischen und asiatischen Markt.

2013


Neue Herausforderungen ergeben sich für SIEGENIA aus der immer stärker vernetzten Welt. SIEGENIA Produkte, wie beispielsweise ein motorisches Haustürschloss, ein motorischer Fenster- oder Schiebetürantrieb oder ein energieeffizientes, multifunktionales Lüftungsgerät, lassen sich in einem „intelligenten und vernetzten Haus“ vielfältig einsetzen und über das Smartphone oder Hausautomationssysteme ansteuern.

2014


Aktuell sorgen mehr als 2.800 Mitarbeitende weltweit für die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb der Produkte mit den Markenzeichen SI und KFV an Kunden in 80 Ländern der Welt. „Ideen und Leitgedanken meines Urgroßvaters, Großvaters und Vaters haben bis heute Bestand, aber nur Innovationen und stete konstruktive Veränderung sichern den Fortbestand unseres Unternehmens.

2014


Der aktuelle Neubau eines richtungsweisenden Ausstellungszentrums mit integriertem Prüfzentrum sowie der Bau einer hochmodernen Oberflächenveredelungs-Anlage in Niederdielfen sind Indiz für den dauerhaften Modernisierungsprozess des Unternehmens.

2014


Investitionen in die Zukunft und in den Standort sind ein klares Bekenntnis für die Produkte „Made by SIEGENIA“. Das Motto zum 100. Geburtstag „More drive than ever“ unterstreicht, dass sich die Unternehmensgruppe auch in Zukunft intensiv dafür einsetzt, Fenster und Türen wertvoll zu machen.

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